Dr. Dohmen Immobilien GmbH

ist Ihr fairer und kompetenter Partner in allen Immobilienfragen. 
Wir sind Ihr Immobilienmakler für den Kreis Heinsberg.

Seit nunmehr fast 30 Jahren bieten wir Ihnen fundierte Sachkenntnis und qualifizierte Dienstleistungen im gesamten Immobilienbereich. Mit unserem "Rundum-Sorglos-Paket" unserer Marktkenntnis und einer umfassenden individuellen Beratung unterstützen wir Sie bei Ihrem Immobilienvorhaben. Hierzu gehört selbstverständlich bei einem Kauf auch die Beschaffung der benötigten Finanzmittel zu günstigen Konditionen.
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Wohnraumgröße : 120,00 m²
Grundstücksgröße : 2.130,00 m²
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Mietrecht: Auch im Winter muss es in allen Räumen mindestens 18 Grad "warm" sein

Das Amtsgericht Köln hat ein weiteres Urteil in Sachen "Heizen im Winter in Mietwohnungen" beigesteuert - und festgestellt, dass es das gute Recht der Mieter ist, dass sie in allen Räumen ihrer Wohnung - und nicht nur tagsüber - eine Mindestgradzahl von "18" verlangen können. Sei das nicht der Fall, so könne die Miete gegebenenfalls gemindert werden - so auch der Deutsche Mieterbund.

  Nachbarrecht: Kinderspielplätze sind in der Regel zumutbar

 

Die von der Nutzung eines geplanten Kinderspielplatzes hervorgerufenen Lärmbeeinträchtigungen sind von den Nachbarn in der Regel als zumutbar hinzunehmen. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz. In dem Verfahren ging es um einen Bebauungsplan einer Ortsgemeinde, wonach auf einem 1.100 qm großen Grundstück ein Kinderspielplatz gebaut werden soll.

Mietrecht: Nachts muss die Schlafzimmertür nicht offen stehen, um Schimmel zu verhindern

Das Landgericht Bochum ist einem Ehepaar beigestanden, das vom Vermieter verlangte, den teilweisen Schimmelbefall in der Wohnung auf seine Kosten zu beseitigen. Dies auch dann noch, nachdem ein Sachverständiger festgestellt hatte, dass die Ursache für das Malheur darin zu sehen sei, dass die Tür zum Schlafzimmer nachts jeweils geschlossen bleibe.

Eigenbedarf: "Uneinsichtiger" Mieter muss sogar nachträgliche Mieterhöhung akzeptieren

Streiten sich Vermieter und Mieter wegen einer Eigenbedarfskündigung durch den Vermieter, was sich über Jahre hinzieht, so kann der Vermieter - obsiegt der schließlich im gerichtlichen Verfahren - für die Zeit vom Kündigungszeitpunkt bis zum endgültigen Auszug aus der Wohnung die Miete in der Höhe nachberechnen, die für ihn inzwischen auf dem freien Mietmarkt erzielbar gewesen wäre. Dies unabhängig davon, dass er selbst in die Wohnung erziehen wollte und schließlich auch eingezogen ist. (Zu berücksichtigen hat er jedoch dabei, dass gegebenenfalls die "Mietpreisbremse" zu beachten ist, die bei einer Neuvermietung nur eine moderate Mieterhöhung zulässt.) (BGH, VIII ZR 17/16)

Quelle IVD

NRW: Zahl der Baugenehmigungen im Jahr 2016 um 19,3 Prozent gestiegen

Im Jahr 2016 wurden von den nordrhein-westfälischen Bauämtern mit 66 552 Wohneinheiten 19,3 Prozent mehr Wohnungen zum Bau freigegeben als 2015 (damals: 55 805 Wohnungen). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, war die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen damit zum ersten Mal seit 2000 (damals: 65 062) wieder höher als 65 000. Insbesondere trug zu diesem Ergebnis der überdurchschnittliche Anstieg der Zahl von bewilligten Bauanträgen für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+22,2 Prozent; darunter in Wohnheimen: +147,5 Prozent) sowie der Anstieg der zum Bau freigegebenen Wohnungen in Zweifamilienhäusern auf 4 116 Wohnungen (+12,4 Prozent) bei. Die Zahl der genehmigten Einfamilienhäuser verringerte sich dagegen gegenüber 2015 um 5,2 Prozent auf 14 545.

Quelle IVD

Modernisierungsmaßnahme: Dichte Fenster und bessere Heizungen müssen geduldet werden

Mieter müssen es im Grunde stets dulden, wenn Vermieter besser isolierte Kunststofffenster ein- und alte Holzfenster ausbauen lassen wollen. Das gleiche gilt im Prinzip für den Einbau einer Gasetagenheizung, die als Modernisierungsmaßnahme einen Kohleofen ersetzen soll. Eine Mieterin wehrte sich gegen die Umbauten unter anderem mit der Begründung vor Gericht, sie heize mit Holz und somit CO2-neutral - allerdings vergeblich. Die neuen Isolierglasfenster müssten geduldet werden, weil sie dazu dienten, Energie einzusparen. Gleiches gelte für die Gasetagenheizung. Dass sie Kohleöfen behaglicher finde, spiele keine Rolle. Die Gasetagenheizung erhöhe den Wohnwert, der Einbau könne daher nicht verhindert werden.
(LG Berlin, 65 S 144/15)

Quelle IVD