Dr. Dohmen Immobilien GmbH

ist Ihr fairer und kompetenter Partner in allen Immobilienfragen. 
Wir sind Ihr Immobilienmakler für den Kreis Heinsberg.

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Immobilie der Woche

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Freistehender Bungalow mit drei Garagen und Garten in Wassenberg - Effeld Kaufpreis : 295.000,00 €
Wohnraumgröße : 135,00 m²
Grundstücksgröße : 1.595,00 m²
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IMMO NEWS

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Eigentumswohnung: Folgeschäden haftet der Verursacher, nicht die Gemeinschaft

Führt der Verwalter einer Wohnungseigentümergemeinschaft eine von den Eigentümern beschlossene Sanierungsmaßnahme zu spät und fehlerhaft aus (hier ging es um die Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden an einer Souterrainwohnung, die durch einen Schaden an der Fassade verursacht worden sind), so kann sich der Eigentümer der beschädigten Wohnung nicht an die Gemeinschaft wenden. Der Verwalter muss für die verspäteten Renovierungsarbeiten einstehen. Der Bundesgerichtshof: Pflichtverletzungen des Verwalters können keine Schadenersatzansprüche einzelner Wohnungseigentümer gegen die Gemeinschaft begründen. (BGH, V ZR 125/17)

Quelle IVD

 

Eigenbedarf: Wohnung als Urlaubsdomizil kann ein Grund sein

Selbst wenn der Eigentümer einer vermieteten Wohnung die vier Wände nur für wenige Wochen im Jahr als „Urlaubsdomizil nutzen möchte, kann das ein rechtfertigender Grund für eine Eigenbedarfskündigung sein. Der Eigentümer müsse nicht „vortragen“, so der Bundesgerichtshof, die Wohnung „dauerhaft oder zumindest regelmäßig zu nutzen. „Es reiche aus, sie nur als Ferienwohnung für gelegentliche Familientreffen zu gebrauchen. (BGH, VII ZR 186/17)

Quelle IVD

 

Mietrecht: Nach dem Mietende die Schlüssel nicht einfach in den Briefkasten werfen

Nach dem Ende eines Mietverhältnisses muss der Mieter dafür sorgen, dass die Schlüssel für die Wohnung zurück an den Vermieter gehen. Es reicht nicht aus, wenn er die Schlüssel einfach ohne Ankündigung zurückschickt. Gehen die Schlüssel verloren, so gilt die Mietsache offiziell nicht als zurückgegeben. (Hier ging ein Vermieter den Mieter wegen Räumung und Herausgabe an. Der Mieter behauptete jedoch, die Wohnung schon vor Ablauf der Kündigungsfrist geräumt, die Schlüssel in den Briefkasten des Vermieters geworfen und die Schlüssel mit seinem Namen versehen zu haben. Der Mieter konnte die Rückgabe der Wohnung nicht beweisen. Mit der kommentarlosen Übersendung der Schlüssel sei die Rückgabepflicht nicht erfüllt worden.) (LG Krefeld, 2T 28/18)

Quelle IVD

 

Eigenbedarf: Auch eine 93-Jährige kann noch verpflanzt werden 

Auch wenn eine 93-jährige Seniorin schon knapp 30 Jahre in ihrer Mietwohnung lebt, kann der Vermieter gegen sie die Räumung wegen Eigenbedarfs durchsetzen. In dem vor dem Landgericht Bonn geschlossenen Vergleich muss das ebenfalls betagte Vermieterehepaar (80 und 81 Jahre alt) der Mieterin aber eine großzügige Frist bis zum Auszug einräumen. Der Eigenbedarf bestand hier darin, dass die Vermieter wegen ihrer eigenen Gebrechlichkeit selbst die dafür besser geeignete Wohnung der Mieterin beziehen wollten. Der Vermieter-Mann besitzt einen hohen Pflegegrad und neben der Mietwohnung wird ein Studio für eine Vollzeitpflegekraft eingerichtet.

Nachbarrecht: Blendet die Sonne, muss der Ort des Geschehens besucht werden

Das Oberlandesgericht Hamm hat entschieden, dass es nicht ausreicht, schematisch anhand von pauschalen Grenzwerten, zu beurteilen, wie stark ein Anwohner bei Sonne durch die Dachpfannen seines Nachbarn geblendet wird. Um die Frage zu klären, ob der Hausbesitzer die Blendwirkung verhindern müsse, ist ein Ortstermin durch einen Richter erforderlich. Es gibt keine verbindlichen Richtwerte, die eine "wesentliche Beeinträchtigung" definieren. Vielmehr müssen die konkreten Umstände des Einzelfalls und das Empfinden des Durchschnittsmenschen ausschlaggebend sein. (OLG Hamm, 24 U 27/18)
Quelle  IVD

 

Steuerrecht: Beim Nießbrauch wird es mit den Werbungskosten schwierig

Bei einem lebenslangen Nutzungsrecht Dritter (dem so genannten Nießbrauch) können Aufwendungen als vorab entstandene Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung nicht abgezogen werden. Das gelte insbesondere dann, so der Bundesfinanzhof, wenn ein Ende der Nutzung durch den Dritten nicht absehbar ist. In dem konkreten Fall hatte ein selbstständiger Steuerberater neben seinen Einkünften auch Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung und zusammen mit seiner Schwester im Wege der vorweggenommenen Erbfolge von seiner Mutter sowie zu einem späteren Zeitpunkt von seiner Tante ein bebautes Grundstück zu Miteigentum in Höhe von je 50 Prozent erworben.